Mittwoch, 15. Juli 2015

[Lifestyle] Mein Weg in ein leichters Leben #2 Der Anfang


Servus,
Der Anfang wurde also in der 1. Arbeitswoche nach dem Urlaub gemacht.

Zuerst wollte ich einfach ohne Kalorien zählen und ohne, dass ich mein Startgewicht weiß starten. Mein Freund wollte für sich mit der App Lifesum seine Kalorien tracken und irgendwie dachte ich mir dann auch, dass es vielleicht doch effektiver ist die Kalorien zu zählen und seine Mahlzeiten eintragen, damit man einfach auch einen Überblick hat. Nach ein paar Tagen, genauer gesagt am Donnerstag den 7. Mai 2015 habe ich der Wahrheit ins Auge geblickt und habe mich gewogen (muss sagen meine Selbsteinschätzung war echt gut, nur um 0,8 Kilo verschätzt und das obwohl ich mich seit mindestens 5 bis 6 Jahren nicht mehr gewogen habe). Für Lifesum brauchte ich nämlich mein Gewicht und irgendwie dachte ich mir auch, dass es vielleicht ein besserer Ansporn ist, wenn man auf der Waage sieht, dass ich was tut.

Mein Gewicht möchte ich momentan noch nicht sagen, da ich mich einfach sehr unwohl damit fühle. Wenn ich meinem Ziel jedoch näher komme, dann werde ich es bestimmt mal sagen…
Zurück zu Lifesum. Habe also alle meine Daten eingetragen und mein Abnahmeziel von 30 Kilo. Bei 0,9 Kilo Abnahme auf ca. 38 Wochen (bin mir nicht mehr sicher) durfte ich ca. 1400 Kalorien essen.
Naja, dachte ich mir, ist ja ned sooo viel. Da kamen gleich mal Zweifel, ob ich das durchhalte, da ich sehr stinkig werden kann, wenn ich hunger habe. Ab mein Mucki redete mir gut zu und meinte, dass wir das auf jeden Fall schaffen bzw. ich, denn er durfte ja viel mehr essen…
Mein erster Schritt war, dass ich mir darüber Gedanken machte, was ich mir in die Arbeit mitnehme und ob ich meinen Kaba zum Frühstück noch trinken kann.
Ich habe oft den ganzen Tag in der Arbeit nichts gegessen oder nur sehr wenig. Dementsprechend hatte ich oft Heißhunger auf Süßes, was bei uns in der Arbeit fast immer verfügbar war, und abends war ich total ausgehungert und hab natürlich reingehauen.
Das musste sich natürlich zuerst ändern. Meine Kaba wollte ich aber auf jeden Fall weiterhin trinken, obwohl ich schon ein wenig geschockt war über die Kalorien. Ich habe nun einfach die Menge reduziert, sowohl vom Pulver als auch von der Milch. Nur am Cheatday achte ich nicht darauf ;-)
Blieb also jetzt noch meine untertags Versorgung. Ich kam auf den genialen Gedanken mir für meine Brotzeitpause um 9:30 Uhr einen Smoothie zu machen. Also überlegte ich was ich gerne reintun mag und was auch relativ schnell geht ohne viel Schälen und schnippeln. So rechnete ich mir die Kalorien für 1 Banane, 100 gr. Erdbeeren und 100 gr. Beerenmix aus, außerdem kommt noch ein Esslöffel Haferflocken bzw. 3-Korn-Flocken und ein Teelöffel Leinsamen rein. Schließlich brauche ich auch Ballaststoffe. Mit Wasser verdünnt gemixt – fertig und lecker. Das ergibt bei ca. 0,4 bis 0,5 Liter. Das sättigt ganz gut und reicht mir dann bis zu meiner Mittagspause um 12:30 Uhr.
>>Übrigens wer nicht so sehr auf die Kalorien achten muss, sollte mal Kokosmilch mit in den Smoothie rein machen – soooooo lecker
Da ich alles am Vorabend vorbereitet, brauch ich natürlich auch was schnelles für mittags. Ich habe mich einfach entschieden für 125 gr – 150 gr. Cherrytomaten, 1 Gurke und 100 gr. Körniger Frischkäse in Light. Das ist eine ganze Menge und sättigt auch recht gut.
Zusätzlich trink ich in der Arbeit morgens und mittags noch eine Tasse Kaffee.
Ich habe dadurch zwar ab und an ein leichtes Hungergefühl, weil es Tage gibt, da sättigt es mich mehr und an anderen weniger. An was liegt das wohl? Aber ich bekomme keinen Heißhunger mehr und abends bin ich auch nicht ausgehungert und das war schließlich mein Ziel!
Für abends bleiben mir dann immer zwischen 650 – 800 Kalorien übrig, je nachdem was in dem Smoothie so alles drin ist, was auch recht viel ist, wenn man das „Richtige“ ist.
So gings also los und nach der 1. Woche war gleich mal ein Kilo runter.
Bis zum nächsten Mal,
Ramona

Kommentare :

  1. Huhu, auch ein interessantes Thema, mal keine Nägel :)
    Ich bin jetzt seit etwas mehr als einem Jahr dabei abzuspecken, aber ohne irgendwas zu zählen. Das hatte ich vor Jahren mal gemacht und bin irgendwa wahnsinnig geworden.
    Deshalb geht es bei mir vll etwas weniger schnell als bei der Kalorien und Punkte zählern, aber ich kann wenigstens nicht mehr wahnsinnig werden :) 20 kg sind trotzdem weg :)
    Bin gespannt wie es dir weiter ergeht und drücke alle Däumchen :)
    LG

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    1. Hallo,
      danke! :)
      Glückwunsch, dass du so viel geschafft hast! Vorallem Respekt, dass du es ohne irgendwas zählen geschafft hast! :)
      Punkte zählen wäre für mich auch nix, weil ich dieses Punktesystem nicht so richtig kapiere und mir das auch irgendwie zu viel aufwand ist, wenn ich das noch in Punkte umrechnen müsste. Aber ohne Kalorien tracken würde ich es nicht schaffen, da würde ich einfach den Überblick verlieren. Natürlich ist mein Ziel ja eine dauerhafte Ernährungsumstellung und hoffe, dass ich das Kalorien zählen lassen kann, wenn ich mein Ziel erreicht habe!
      Danke fürs Däumchen drücken, kann ich immer gebrauchen :-)
      LG

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